Geburt

Erhalten Sie hier alle Informationen rund um die Geburt und unsere Leistungen

Anmeldung

Kreißsal

wassergeburt

Ambulante geburt

Kaiserschnitt

Schmerztherapie

Homöopathie

VERSORGUNG VON NEUGEBORENEN

 

 

 

 

 

ANMELDUNG

Es besteht die Möglichkeit in Wittlich ab der 32+0 Schwangerschaftswoche zu entbinden.

 
Wenn Sie in Wittlich entbinden möchten, sollten Sie telefonisch ab der 30. Schwangerschaftswoche einen Anmeldungstermin bei uns Hebammen vereinbaren. Sie erhalten einen persönlichen Termin bei einer Hebamme. Alle Informationen und Daten über die geplante Geburt werden dabei erstellt. In diesem Rahmen können auch Fragen beantwortet werden.
 
Anmeldung ab der 30. Schwangerschaftswoche

(Kreißsaal Hotline: 
06571 / 15-22 540)

KREISSSAL

Sobald die ersten Wehen eingesetzt haben oder die Fruchtblase gesprungen ist, beginnt sich Ihr Baby langsam auf den Weg zu machen. Egal ob Tag oder Nacht, wir Hebammen und Ärzte unterstützen Sie als werdende Eltern, Ihr Baby auf sanftem, natürlichem Weg zur Welt zu bringen.

Wir bieten drei freundlich gestaltete Entbindungsräume an, die dennoch mit modernster medizinischer Ausstattung für Sie und Ihr Kind versehen sind.
Während der Geburt wird dabei regelmäßig der Herzschlag des Babys und die Wehentätigkeit mittels des CTG-Gerätes überwacht. Damit verschaffen wir uns einen guten Überblick über den Gesundheitszustand des Ungeborenen.

Um Ihre Wehen zu verarbeiten stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Oft lindert ein warmes Entspannungsbad die Schmerzen und fördert den Geburtsverlauf. Bewegung, auch auf dem Pezziball und verschiedene Atemtechniken unterstützen Sie bei der Geburtsarbeit. Außerdem stehen Ihnen verschiedene Schmerzmittel, auch aus der Naturheilkunde zur Verfügung.
Gerne zeigen wir Ihrem Partner wie er Sie am
besten unterstützen kann.

Eigene Wünsche, auch bei Gebärpositionen haben Vorrang, soweit sie medizinisch vertretbar sind.

Ob im Sitzen auf dem Gebärhocker, im Vierfüßlerstand, im Liegen oder in der Gebärwanne unterstützen wir Sie gerne.
Wir helfen Ihnen auch mit unserer Erfahrung die richtige Position zu finden. Dabei ist eine kontinuierliche Überwachung der kindlichen Herztöne in jeder Position möglich.

Dammschutz wird bei uns großgeschrieben.
Nur bei medizinischer Notwendigkeit wird ein Dammschnitt durchgeführt.

Gleich nach der Geburt legen wir Ihnen Ihr Baby auf die Brust; so können Mutter und Kind den Hautkontakt und die Körperwärme genießen.

Anschließend wird das Neugeborene das erste Mal untersucht, die Vitalwerte überprüft und die U1 (erste Vorsorgeuntersuchung) durchgeführt. Ihr Kind wird gemessen und gewogen und mit Namen versehen. Sie bleiben mindestens zwei Stunden nach der Geburt zur Überwachung bei uns im Kreißsaal. So können Sie die erste Zeit mit Ihrem Kind in Ruhe genießen (Bonding). Gerne helfen wir Ihnen in dieser Zeit auch, Ihr Kind das erste Mal an die Brust anzulegen.

Die Geburt

Wassergeburt
Wenn Ihnen während der Wehen ein warmes Entspannungsbad gut getan hat und Sie sich im Wasser wohl fühlen, ist eine Wassergeburt vielleicht das Richtige für Sie. Oft werden dabei weniger Schmerzmittel benötigt, weil sich die Frauen besser entspannen können. Allerdings ist bei einer Geburt im Wasser keine PDA möglich. Wegen dem angeborenen Tauchreflex besteht für Ihr Baby keine Gefahr zu ertrinken. So kann Ihr Baby sanft geboren werden.
Ambulante Geburt
Auf Wunsch bieten wir die Möglichkeit an ambulant zu entbinden. Etwa vier Stunden nach der Geburt Ihres Babys können Sie die Klinik wieder verlassen, soweit keine medizinischen Gründe dagegen sprechen und Sie sich fit genug fühlen. Bei einer ambulanten Geburt ist es wichtig die nahtlose Versorgung zuhause schon vorab mit einer Hebamme zu besprechen, die dann auch zur Nachbetreuung nach Hause kommt. Wenn Sie sich zur Geburt bei uns anmelden, beantworten wir auch gerne noch unklare Fragen zur ambulanten Geburt.
Der Kaiserschnitt
Sollte bei Ihnen ein Kaiserschnitt notwendig sein oder von Ihnen gewünscht werden, führen die Ärzte in der Regel den sanften Kaiserschnitt durch, der für das Gewebe schonender als die klassische Operationsmethode ist. Frauen erholen sich nach einem solchen Eingriff daher rascher. Ein OP-Team steht 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. Größtenteils erfolgt der Eingriff mit einer sogenannten Regionalanästhesie (Spinalanästhesie), sodass Ihr Partner Sie in den Operationssaal begleiten kann und Sie die Geburt Ihres Kindes wach miterleben können. In Notfällen ist jedoch meist eine Vollnarkose notwendig.



Schmerztherapie

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Schmerzen während der Geburt zu erleichtern.

Ob ein Entspannungsbad, naturheilkundliche Methoden (z.B. Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie) oder schmerzstillende Medikamente sinnvoll sind, möchten wir zusammen mit Ihnen entscheiden. Wenn eine Frau sehr große Angst vor der Entbindung hat oder sich während der Wehen verkrampft, raten wir zu weiteren Betäubungsverfahren.

Peridural-anästhesie / PDA
Bei der PDA wird das Betäubungsmittel zwischen zwei Lendenwirbel in den Periduralraum injiziert. Der Vorteil dieser Methode: Der Schmerz wird gezielt im Beckenbereich weitestgehend ausgeschaltet und die Frau kann trotzdem aktiv am Geburtsgeschehen teilnehmen. Bei nachlassender Betäubung kann nachdosiert werden. Eine PDA wird von Narkoseärzten gelegt und ist Tag und Nacht durchführbar.

Sollten Sie Rückenvorerkrankungen oder Bedenken gegenüber dieser Methode haben, können Sie während der Aufklärung, im Rahmen der Hebammensprechstunde, genaueres mit einem Anästhesisten besprechen.



SpinalanästhesiE
Die Spinalanästhesie ist eine rückenmarksnahe Betäubung und wird von Narkoseärzten gelegt. Dieses Verfahren wird ausschließlich bei Kaiserschnittentbindungen angewandt. Dies ist schonender für Mutter und Kind als eine Vollnarkose.

Im Voraus findet ein detailliertes Aufklärungsgespräch mit einem Anästhesisten statt, indem man alle offenen Fragen ansprechen und klären kann.




Homöopathie

Homöopathie heißt übersetzt “das ähnliche Leiden” und bedeutet, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. 

Dieses Prinzip wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) erforscht und beschrieben. Die Homöopathie heilt sanft, ganzheitlich und wirksam.
Sie ist somit bei einem Ungleichgewicht der Lebensenergien in der Schwangerschaft, im Geburtsverlauf und auch im Wochenbett sehr geeignet. Speziell bei der Geburt wird durch Homöopathie eine ausgleichende Wirkung erzielt und das Geburtsgeschehen kann besser verarbeitet werden.

Gerne begleiten wir Sie während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett homöopathisch.

VERSORGUNG VON NEUGEBORENEN

Gleich nach der Geburt wird bei Ihrem Kind die U1 von der Hebamme oder dem anwesenden Kinderarzt durchgeführt.

Atmung, Herzschlag, Muskelspannung, Bewegung und Hautfärbung Ihres Babys werden mit dem sogenannten Apgar Score beurteilt.
Zudem wird aus der Nabelschnur Blut entnommen, um einige Blutuntersuchungen vorzunehmen z.B. den Sauerstoffgehalt im Blut zu messen oder die Blutgruppe Ihres Kindes zu bestimmen, falls Ihre Blutgruppe Rhesus-negativ ist.

Selbstverständlich wird das Neugeborene gewogen, gemessen und doppelt mit Namensbändchen versehen.

Neugeborenen-Screenings auf der Station 31

Hörscreening

Um Hörprobleme frühzeitig zu erkennen wird bei allen Neugeborenen eine Untersuchung des Gehörs (Hörscreening) durchgeführt.

 

Neugeborenen-Stoffwechsel-Screening

48 Stunden nach der Geburt werden verschiedene Stoffwechselerkrankungen untersucht. Dazu benötigen wir wenige Blutstropfen Ihres Kindes. Durch Früherkennung können bleibende Schäden verhindert werden.

 

Pulsoxymetrie

Durch Messen der Sauerstoffsättigung im Blut und des kindlichen Pulses können bei Veränderungen eventuell vorhandene Herzfehler frühzeitig erkannt werden.

 

Hüftultraschall

Wird vom Kinderarzt bei Risiko-Neugeborenen durchgeführt. Bei Auffälligkeiten kann somit eine frühe Therapie eingeleitet werden
(z.B. breit Wickeln). Bei gesunden Neugeborenen wird diese Untersuchung während der U3 stattfinden.

 

Zu jedem dieser Screeningverfahren ist Ihr schriftliches Einverständnis erforderlich.

Am dritten bis fünften Lebenstag wird die U2, die erste kinderärztliche Grunduntersuchung Ihres Kindes durchgeführt.

Entsprechend den kinderärztlichen Vorgaben geben wir am ersten und am dritten Lebenstag Vitamin K (2mg Konakion in den Mund Ihres Kindes). Die dritte Gabe erfolgt bei der U3 (vierte bis sechste Lebenswoche). Bei den kleinen Kindern besteht ein natürlicher Mangel an diesem Vitamin. Dies kann zu einer Blutungsneigung führen.

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